Ausgezeichnetes Ergebnis der schulischen Arbeit an der Erich Kästner-Schule


Besser konnte das Jahr 2011 für die Erich Kästner-Grundschule nicht beginnen. Als erste Schule in Graben-Neudorf wurde die Grundschule im Ortsteil Neudorf im November des letzten Jahres einer Fremdevaluation unterzogen (darunter versteht man die Analyse und Bewertung der schulischen Arbeit aller an der Schule Beteiligten).

Nach einem Schulhausrundgang mit den beiden Damen des Landesinstituts für Schulentwicklung, ihrer Analyse unseres Schulportfolios, den Unterrichtsbesuchen in den Klassen und den Interviews von Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung kann sich das Gesamtergebnis, das am jetzt dem Lehrerkollegium in einer Präsentation vorgestellt wurde, mehr als sehen lassen. Für die hervorragende Qualität ihrer schulischen Arbeit wurde die Erich Kästner-Grundschule in 25 Qualitätsbereichen 6 Mal mit der Bewertung "Gute Praxis" und 19 Mal mit der Bewertung "Ausgezeichnete Praxis" bedacht. Die Freude an der Schule ist riesengroß, denn immerhin ist diese Qualitätsbewertung unserer schulischen Arbeit die erste offizielle, die vom Kultusministerium Baden-Württemberg seit dem Schuljahr 2008/2009 eingeführt wurde. "Sie sind wirklich bei Ihrer Schule auf einem Niveau, das man ansonsten kaum mehr findet", so die Aussage einer der beiden Fremdevaluatorinnen.

Das Erfolgsrezept der Arbeit an der Erich Kästner-Schule basiert auf vielen Säulen:

  • guter Unterricht als Kern schulischer Arbeit
  • Differenzierung und Individualisierung, um alle Kinder zu erreichen
  • Zusatzangebote für schwächere Kinder, z. B. das an unserer Schule entwickelte Konzept "Rechenintensivmaßnahmen" (RIMA)
  • intensiver Förderunterricht für schwache und starke Kinder
  • Lesepaten, um die Motivation für das Lesen zu steigern
  • ganz viele unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag unter starker Einbeziehung der Eltern
  • Kooperation mit verschiedenen Vereinen und der Gemeindebibliothek
  • intensive Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte, auch am Wochenende
  • Einladung von Spezialisten aus verschiedenen Bildungseinrichtungen
  • Teamarbeit im Kollegium
  • aktive Elternarbeit mit Elternbeirat und Förderverein
  • vielfältige Unterstützung durch den Schulträger, um mehr machen zu können als nur gute Praxis
  • Wertschätzung aller, ob Schüler, Eltern, Lehrer, weiteres Personal

Nicht zuletzt zeigt sich die ausgezeichnete Arbeit der Grundschule in Neudorf an den überdurchschnittlich hohen Übergangszahlen auf die weiterführenden Schulen wie Gymnasium und Realschule: In den letzten sechs Jahren konnten über den Landesdurchschnitt von 40% hinaus an unserer Schule zwischen 49% und 64% aller Schulabgänger auf das Gymnasium.

Die Zukunft der uns anvertrauten Kinder liegt uns am Herzen. Deswegen wollen wir auch nicht nachlassen in dem Bemühen, den Schülerinnen und Schülern das zu bieten, was ihnen zusteht, eine Schule als Lern- und Lebensraum, in dem fördern und fordern gleichberechtigt nebeneinander stehen und in der es Spaß macht zu lernen und zu leben.

Für das Kollegium unserer Schule
Herbert Pföhler, Rektor